About Gerhard Großberger

Meine fotografische Entwicklung begann Anfang der 1970er Jahre im Alter von 9 Jahren, als ich eine Kompaktkamera geschenkt bekam. Sofort war ich von diesem Medium für den Rest meines Daseins infiziert. Die Arbeit mit analogen Medien behielt ich bei, bis sich der Wandel von analog zu digital abzuzeichnen begann. Die Möglichkeiten des digitalen Workflows haben mich sofort inspiriert. Es begann eine neue, künstlerisch sehr kreative Phase in meinem Leben.

Die bevorzugten Stilmittel meiner Arbeiten sind inszenierte Geschichten mit Menschen an ungewöhnlichen Locations und Landschaften. Die Modelle in meinen künstlichen Welten sind von der Umwelt distanzierte Wesen; verlorene Prinzessinnen, die sich auf unterschiedlicher Art vom Hintergrund abheben.

Ein immer wieder vorkommendes Stilelement ist das einer Absurdität in einer konkreten Situation, also ein Bilddetail oder eine Komposition, welche auf die sachliche Sinnlosigkeit einer künstlerischen Schöpfung hinweist. Damit setze ich einen Kontrapunkt zum allgegenwärtigen Streben nach Sinn, Nutzen und Verantwortung.

An meine Arbeiten stelle ich sehr hohe technische Ansprüche. Ich verwende dabei gerne schlichte, dezente Lichtführungen mit wenigen Lichtquellen und sanften Schatten. In der Nachbearbeitung lassen sich damit die gewünschten Effekte, Bildlooks und Stile optimal formen.

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